Es sind es zwei Wochen, dass wir weltweit einen Ausverkauf bei den Aktien sehen. Alle Volatiltiätsindizes sind in Extrembereichen angekommen, die nur alle paar Jahre vorkommen. Die Angst greift umsich. Für ruhige und besonnen Anleger und Trader sind das die besten Chancen. Aber keine Hektik bei stratgischen Positionierungen. Der Markt scheint noch nicht reif zu sein. 

Der Einbruch, den wir am Aktienmarkt gerade erleben, ist die schnellste Korrektur, die jemals gemessen wurde.

Wenn der Einbruch kommt, dann kommt er richtig und heftig. Das wurde von vielen Analysen schon länger vorausgesehen nur das „wann“ und „warum“ war offen. Das Corona Thema war ja schon im Januar bekannt und es sollte auch klar sein, dass man um das Virus nicht einfach einen Zaun bauen kann. Umso verwunderlicher war der Anstieg an den Märkten noch Anfang Februar.

Während die Aktienmärkte noch ein paar Prozentpunkte in den ersten zwei Wochen im Februar zulegten, ist der AKTIEN SENTIMENT Indikator von Traderama schon von 5 auf 3 gefallen. (Bei dem von Traderama berechneten Aktiensentiment handelt es sich um einen auf der Basis von 600 Top Aktien berechneten Index, der zwischen -10 und +10 schwanken kann). Dieser Indikator berechnet ebenfalls die „Tragkraft“ einer Aufwärtsbewegung.

Durch diese DIVERGENZ zwischen fallendem AKTIENSENTIMENT und STEIGENDEN AKTIENINDIZES wird deutlich, dass gerade die letzte Aufwärtsbewegung nur noch von ein paar Aktien getragen wurde während der Großteil vieler Aktien diese letzte Bewegung nicht mehr mitgemacht haben. Pünktlich nach dem Verfall Mitte Februar wurde die Aktienmärkte dann kräftig abverkauft.

Dies Startphase der Korrektur messen wir mit den Sentiment Indikator. Noch nie ist das Sentiment so schnell vom positven Bereich in den negativen Bereich gewechselt (Siehe Chart).

Die Heftigkeit der Reaktion lässt sich vor allem mit dem Stichwort „Unsicherheit“ und vor allem mit dem sehr geringen Hedging-Niveaus der Fonds erklären. Vor zwei Wochen waren diese noch historisch niedrig. Bei einem so dratischen Anstieg der Volatilität müssen eben alle zeitgleich durch eine Tür. Das erzeugt Druck und diesen haben wir in einer Phase 1 jetzt gesehen.

 

Aktuell liegen wir bei -6,5 !!

Aus der Vergangenheit lernen wir, dass diese Niveaus ein Überverkauftstatus darstellen. Das heißt aber noch nicht, dass wir hier STRATEGISCHE langfristige Positionen aufbauen können. Es zeigt viel mehr, dass der Markt sich mit erhöhter Volatilität seitwärts / abwärts bewegt (jetzt wo der 1. Druck im Markt raus ist). Diese Phase kann durchaus über Wochen dauern, um neue Niveaus zu finden.

Das heißt, wir sind in einem TAKTISCHEN Trading Markt, wo es immer wieder kurzfristige Chancen durch enorme Kaufschübe in Einzelaktien von 5% und mehr pro Tag geben kann, die aber nicht nachhaltig sind. Deshalb gehen wir im mit den Trading Quants zügig wieder aus den Positionen raus.

Erst wenn diese Kaufschübe (häufig Eindeckungen von Shortpositionen) zu Anschlusskäufen führen, dann wird sich das Sentiment aufhellen und mehr und mehr Kapital wieder in die Aktien fließen. Dann haben wir einen STRATEGISCHEN Kaufpunkt erreicht.

Wir präsentieren das Aktiensentiment auf der Website täglich für alle frei verfügbar. Sie können dies auch nach verschiedenen Kriterien filtern.