Hinter der Entwicklung von PROTON stehen mehrere Mathematiker und Statistiker mit Weltruf, u.a. Mitbegründer des Value at Risk (VaR) Modells. Das im Risikomanagement weltweit etablierte Konzept des VaR geht auf Capel Court, eine kleine Investment Boutique in Sydney, zurück, wo es Ende der 1980er Jahre im Auftrag einer der größten US-Investment Banken begründet wurde. Seit über 25 Jahren ist dieses Modell  am Markt eingeführt und ist seitdem immer noch die wesentliche Bemessungsgrundlagen für Handels- und Portfoliorisiken.

Grundlage von PROTON ist eine besondere mathematische Innovation und ein darauf basierender Algorithmus, der Prognosen bezüglich der Kapitalmarktentwicklung liefert, die besonders gut mit der Realität harmonieren. Dieser Algorithmus stellt gegenüber den herkömmlichen Methoden in der Finanzmarktanalyse einem Quantensprung dar.

Weltweit ist das Rückgrat der heutigen Finanzmarktanalyse immer noch die sogenannte „Brownsche Bewegung“, die man vereinfacht als zeitliche Verkettung von „Normalverteilungen“ (Gauß‘sche Glockenkurven) betrachten kann.

Diese „normale“ Wahrscheinlichkeitskurve ist stets symmetrisch und wenn der aktuelle Marktpreis mit dem Mittelpunkt identifiziert wird, bedeutet dies, dass die Wahrscheinlichkeit eines steigenden wie auch eines fallenden Marktes jeweils 50% beträgt.

Entspricht dies der Realität an den Kapitalmärkten? Natürlich nicht!

Im Rahmen eines professionellen Risikomanagements sind die Mängel dieses und anderer Modelle so gravierend, dass viele Spezialisten auf der ganzen Welt permanent daran arbeiten, angemessene Techniken und Alternativen zu finden, um die offenkundigen Nachteile besser in den Griff zu bekommen. Und obwohl einige dieser Bemühungen kurzfristig zufriedenstellende Modelle hervorgebracht haben, erweisen sich viele davon auf lange Sicht als instabil und damit unzuverlässig.

 

„Proton“ liefert markant bessere Aussagen und hebt sich damit deutlich von der
gängigen Praxis ab.


DER UNTERSCHIED:

Die PROTON- Philosophie lautet: „Um zu tragfähigen Prognosen zu gelangen muss man die Struktur der Finanzmärkte als Ganzes betrachten statt vornehmlich die Auswirkungen von marginalen Veränderungen zu modellieren“.

Proton identifiziert versteckte Muster und Trends sowie weitere Marktmerkmale, die von anderen (modellgetriebenen) Ansätzen in der Regel unerkannt bleiben.

So werden alle 15 Minuten Wahrscheinlichkeitsprognosen generiert und Fragen beantwortet wie beispielsweise „Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird der deutsche Aktienindex DAX(R) in einer Woche im Bereich 10‘100 – 10‘200 liegen?“

Aus diesen Prognosen lassen sich schließlich Handelssignale sehr guter Qualität ableiten.

Herkömmliche Handelssysteme (z.B. nach Charttechnik) funktionieren in bestimmten Marktphasen oft gut. Kommt dann aber über kurz oder lang eine neue Marktphase, funktionieren diese Systeme häufig nicht mehr so toll. PROTON dagegen erkennt, ob ein Markt einem Trend folgt oder seitwärts läuft und verarbeitet sich ändernde Marktgegebenheiten fortlaufend auf dynamische Art und Weise. In diesem Sinne hat sich der Algorithmus von PROTON als außergewöhnlich robost erwiesen.

PROGNOSE-GÜTE

Am Anfang stand die Frage, wie gut sich die Kursentwicklung des DAX überhaupt prognostizieren lässt. Untersuchungen ergaben, dass man auf Wochensicht (Fragestellung: „Wo steht der Index exakt 5 Handelstage nach Prognoseerstellung?“) im langjährigen Durchschnitt nicht über eine Treffertate von ca. 64,5% hinauskommen wird (unter Berücksichtigung von Marktrauschen und Zufallstreffern). Selbst die ausgefeiltestend Prognoseverfahren erreichen aber nur selten Trefferraten von 52%. Um diese Zahl richtig einzuordnen, denke man nur an das klassischen Roulette (mit einer Null), wo die Wahrscheinlichkeit, mit einer einfachen Wette (z.B. Rot gegen Schwarz) richtig zu liegen, 48,65% beträgt. Für das Casino bedeutet diese zwar nur eine Trefferrate von 51,35%, was jedoch ausreicht, um enorme Gewinne einzufahren. Hier kommt es einfach auf die Frequenz und das Volumen an.

Im Unterschied dazu erreicht Proton regelmäßig Trefferraten von über 60%, was mehr als nur einem Quantensprung im Finanzwesen entspricht.

PROTON Einsatz

Proton ist ein LONG / SHORT System und kann auf verschiedene Finanzinstrumente angewendet werden. 

Bei Traderama starten wir mit dem Proton System auf den DAX Performance Index (R). Mit durchschnittlich nur 30 Trades pro Jahr zeigt das System sowohl in der Umsetzung mit CFDs als auch mit dem DAX MINI FUTURE(R) eine deutliche Outperformance und verbesserte Drawdowns gegenüber dem Benchmark.